Das Mittel der Wahl bei Schwindel
Schneller Wirkeintritt und lange Wirkdauer
Vertigo-Vomex® wirkt schnell und sicher gegen den Schwindel, da es das entsprechende Zentrum im Gehirn dämpft, ohne die benachbarten Zentren für Atmung oder Kreislauf zu beeinflussen.
Vertigo-Vomex® ist 4-fach effektiv
- Wirkt direkt auf das Gleichgewichtsorgan
- Hemmt selektiv die Reizübertragung vom Innenohr zum Stammhirn
- Beeinflusst das Schwindelzentrum im Stammhirn
- Lindert Übelkeit und Erbrechen bei akuten Schwindelattacken
Vertigo-Vomex® wirkt schnell & langanhaltend
Vertigo-Vomex® wirkt bei oraler Gabe schon nach etwa 15-30 Minuten, durch seine teils verzögerte Wirkstofffreisetzung hält die Wirkung über ca. 3-6 Stunden an und hat einen geringeren sedierenden Effekt als Darreichungsformen mit nicht verzögerter Wirkstofffreisetzung. Weiterhin überzeugt der Wirkstoff Dimenhydrinat in Vertigo-Vomex® durch seine gute Verträglichkeit. Vertigo-Vomex® wird als Kapseln angeboten.
Anwendungsgebiete
Vertigo-Vomex® SR Retardkapseln sind ein Mittel gegenSchwindel aus der Gruppe der H1 -Antihistaminika.
Vertigo-Vomex® SR Retardkapseln werden eingenommen zur symptomatischen Behandlung von älteren Patienten mit Schwindel unterschiedlichenUrsprungs.
Wenn Sie sich nach 14 Tagen nicht besser oder garschlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Aktive Wirkstoffe
1 Hartkapsel, retardiert, enthält 120 mg Dimenhydrinat
Hilfsstoffe
Talkum, Sucrose, Maisstärke, Schellack, PovidonK 30, Titandioxid, Gelatine, Chinolingelb, Indigocarmin, Erythrosin
Anwendung & Dosierung
Die empfohlene Dosis beträgt:
Morgens eine und gegebenenfalls am späten Nachmittag eine weitere Hartkapsel, retardiert (entsprechend 120 mg bzw. 240 mg Dimenhydrinat pro Tag).
Innerhalb von 24 Stunden können – möglichst im 8Stunden-Abstand – bis zu drei Hartkapseln, retardiert (entsprechend 360 mg Dimenhydrinat pro Tag)eingenommen werden.
Art der Anwendung
Vertigo-Vomex® SR Retardkapseln sollen unzerkautund mit reichlich Flüssigkeit eingenommen werden.
Dauer der Anwendung
Vertigo-Vomex® SR Retardkapseln sind, wenn vom Arzt nicht anders verordnet, nur zur kurzzeitigenAnwendung vorgesehen. Bei anhaltenden Beschwerden sollte deshalb ein Arzt aufgesucht werden. Spätestens nach 2-wöchiger Behandlung solltevon Ihrem Arzt geprüft werden, ob eine Behandlungmit Vertigo-Vomex® SR Retardkapseln weiterhin erforderlich ist.
Wenn Sie eine größere Menge von Vertigo-Vomex® SR Retardkapseln eingenommen haben, als Siesollten
Vergiftungen mit Dimenhydrinat, dem Wirkstoff vonVertigo-Vomex® SR Retardkapseln, können lebensbedrohlich sein. Kinder sind besonders gefährdet. Im Falle einer Überdosierung oder Vergiftung mitVertigo-Vomex® SR Retardkapseln ist in jedem Fallunverzüglich ein Arzt (Vergiftungsnotruf z.B.) umRat zu fragen.
Eine Überdosierung mit Vertigo-Vomex® SR Retardkapseln ist in erster Linie durch eine Bewusstseinstrübung gekennzeichnet, die von starkerSchläfrigkeit bis zu Bewusstlosigkeit reichen kann.Daneben werden folgende Zeichen beobachtet:
Pupillenerweiterung, Sehstörungen, beschleunigte Herztätigkeit, Fieber, heiße, gerötete Haut undtrockene Schleimhäute, Verstopfung, Erregungszustände, gesteigerte Reflexe und Wahnvorstellungen.Außerdem sind Krämpfe und Atemstörungen möglich, die nach hohen Dosen bis hin zu Atemlähmungund Herz-Kreislauf-Stillstand führen können.
Die Beurteilung des Schweregrades der Vergiftung und die Festlegung der erforderlichen Maßnahmenerfolgt durch den Arzt.
Wenn Sie die Einnahme von Vertigo-Vomex® SRRetardkapseln vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Siedie vorherige Einnahme vergessen haben, sondernfahren Sie mit der Einnahme von Vertigo-Vomex® SRRetardkapseln so fort, wie es in dieser Packungsbeilage angegeben oder von Ihrem Arzt verordnetwurde.
Wenn Sie die Einnahme von Vertigo-Vomex® SRRetardkapseln abbrechen
Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Einnahmevon Vertigo-Vomex® SR Retardkapseln nicht, ohnemit Ihrem Arzt zuvor darüber zu sprechen. Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arztoder Apotheker.
Schwangerschaft & Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wennSie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in der Apotheke um Rat.
Schwangerschaft
Dimenhydrinat, der Wirkstoff von Vertigo-Vomex® SR Retardkapseln, kann zur Auslösung vorzeitiger Wehen führen. Die Sicherheit einer Anwendung von Vertigo-Vomex® SR Retardkapseln in der Schwangerschaft ist nicht belegt. Ein Risiko ist fürDimenhydrinat aufgrund klinischer Daten nicht auszuschließen. Sie dürfen Vertigo-Vomex® SR Retardkapseln nur nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt einnehmen und nur, wenn dieser eine Einnahme für unbedingt erforderlich hält.
Stillzeit
Dimenhydrinat, der Wirkstoff von Vertigo-Vomex® SR Retardkapseln, geht in die Muttermilch über. DieSicherheit einer Anwendung von Vertigo-Vomex® SR Retardkapseln in der Stillzeit ist nicht belegt. Daunerwünschte Wirkungen, wie erhöhte Unruhe, aufdas gestillte Kind nicht auszuschließen sind, sollenSie Vertigo-Vomex® SR Retardkapseln entweder inder Stillzeit nicht einnehmen oder in der Zeit der Anwendung von Vertigo-Vomex® SR Retardkapseln abstillen.
Gegenanzeigen
Vertigo-Vomex® SR Retardkapseln dürfen nichteingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Dimenhydrinat, andereAntihistaminika oder einen der genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- bei akutem Asthma-Anfall,
- bei grünem Star (Engwinkelglaukom),
- wenn Sie an einem Nebennieren-Tumor (Phäochromozytom) erkrankt sind,
- wenn Sie an einer Störung der Produktion desBlutfarbstoffs (Porphyrie) leiden,
- bei Vergrößerung der Vorsteherdrüse(Prostatahyperplasie) mit Restharnbildung,
- wenn Sie an Krampfanfällen (Epilepsie, Eklampsie) leiden,
- bei Kindern unter 14 Jahren.
Wechselwirkungen
Informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Apotheker/-in, wenn Sieandere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendethaben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Bei gleichzeitiger Einnahme von Vertigo-Vomex® SR Retardkapseln mit anderen zentral dämpfendenArzneimitteln (Arzneimitteln, die die Psyche beeinflussen, Schlaf-, Beruhigungs-, Schmerz- und Narkosemittel) kann es zu einer gegenseitigen Verstärkung der Wirkungen kommen.
Die „anticholinerge“ Wirkung von Vertigo-Vomex® SR Retardkapseln (siehe unter „mögliche Nebenwirkungen“) kann durch die gleichzeitige Gabe von anderen Stoffen mit anticholinergen Wirkungen (z. B.Atropin, Biperiden oder bestimmte Mittel gegen Depressionen [trizyklische Antidepressiva]) in nicht vorhersehbarer Weise verstärkt werden.
Bei gleichzeitiger Gabe von Vertigo-Vomex® SR Retardkapseln mit so genannten Monoaminoxidase-Hemmern (Arzneimitteln, die ebenfalls zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden) kannsich u. U. eine lebensbedrohliche Darmlähmung,Harnverhalt oder eine Erhöhung des Augeninnendruckes entwickeln. Außerdem kann es zum Abfalldes Blutdruckes und zu einer verstärkten Funktionseinschränkung des Zentralnervensystems und derAtmung kommen. Deshalb dürfen Vertigo-Vomex® SR Retardkapseln nicht gleichzeitig mit Hemmstoffender Monoaminoxidase eingenommen werden.
Die gleichzeitige Einnahme mit Arzneimitteln, die
- ebenfalls das sogenannte QT-Intervall im EKGverlängern, z. B. Mittel gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika Klasse IA oderIII), bestimmte Antibiotika (z. B. Erythromycin),Cisaprid, Malaria-Mittel, Mittel gegen Allergienbzw. Magen-/Darmgeschwüre (Antihistaminika)oder Mittel zur Behandlung spezieller geistigseelischer Erkrankungen (Neuroleptika), oder
- zu einem Kaliummangel führen können (z. B. bestimmte harntreibende Mittel)
ist zu vermeiden.
Die Einnahme von Vertigo-Vomex® SR Retardkapseln zusammen mit Arzneimitteln gegen erhöhtenBlutdruck kann zu verstärkter Müdigkeit führen.
Der Arzt sollte vor der Durchführung von Allergie-Tests über die Einnahme von Vertigo-Vomex® SRRetardkapseln informiert werden, da falsch-negative Testergebnisse möglich sind.
Weiterhin ist zu beachten, dass durch Vertigo-Vomex® SR Retardkapseln die während einer Behandlung mit bestimmten Antibiotika (Aminoglykosiden)eventuell auftretende Gehörschädigung u.U. verdeckt werden kann.
Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vorkurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker/-in,bevor Sie Vertigo Vomex® SR Retardkapseln einnehmen, bei
- eingeschränkter Leberfunktion,
- Herzrhythmusstörungen (z. B. Herzjagen),
- Kalium- oder Magnesiummangel,
- verlangsamtem Herzschlag (Bradykardie),
- bestimmten Herzerkrankungen (angeborenes QT-Syndrom oder andere klinisch bedeutsameHerzschäden, insbesondere Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße, Erregungsleitungsstörungen, Arrhythmien),
- gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die ebenfalls das sogenannte QT-Intervall im EKGverlängern oder zu einer Hypokaliämie führen(siehe unter „Einnahme von Vertigo-Vomex® SRRetardkapseln zusammen mit anderen Arzneimitteln“),
- chronischen Atembeschwerden und Asthma,
- Verengung am Ausgang des Magens (Pylorusstenose).
Kinder und Jugendliche
Vertigo-Vomex® SR Retardkapseln dürfen nicht beiKindern unter 14 Jahren verwendet werden.
Einnahme von Vertigo-Vomex® SR Retardkapselnzusammen mit Alkohol
Während der Behandlung mit Vertigo-Vomex® SR Retardkapseln sollte kein Alkohol getrunken werden, da durch Alkohol die Wirkung von Vertigo-Vomex® SR Retardkapseln in nicht vorhersehbarer Weise verändert und verstärkt werden kann. Auchdie Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zubedienen, wird dadurch weiter beeinträchtigt.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienenvon Maschinen
Schläfrigkeit, Gedächtnisstörungen und verminderte Konzentrationsfähigkeit können sich nachteilig auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zumArbeiten mit Maschinen auswirken. Dies gilt in besonderem Maße nach unzureichender Schlafdauer,bei Behandlungsbeginn und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.
Vertigo-Vomex® SR Retardkapseln enthaltenSucrose
Bitte nehmen Sie Vertigo-Vomex® SR Retardkapselnerst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.
Patientenhinweise
Hartgelatinekapseln (Kapseloberteil rötlich braun/ undurchsichtig, Kapselunterteil grün/durchsichtig),gefüllt mit Kügelchen.
Mögliche Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses ArzneimittelNebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werdenüblicherweise folgende Häufigkeitsangaben zuGrunde gelegt:
Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandeltenbetreffen
Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandeltenbetreffen
Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandeltenbetreffen
Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandeltenbetreffen
Sehr selten: kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Mögliche Nebenwirkungen
In Abhängigkeit von der individuellen Empfindlichkeit und der eingenommenen Dosis kommt es sehrhäufig – insbesondere zu Beginn der Behandlung- zu folgenden Nebenwirkungen: Schläfrigkeit, Benommenheit, Schwindelgefühl und Muskelschwäche. Diese Nebenwirkungen können auch noch amfolgenden Tage zu Beeinträchtigungen führen.
Häufig können als sogenannte „anticholinerge“ Begleiterscheinungen Mundtrockenheit, Erhöhungder Herzschlagfolge (Tachykardie), Gefühl einerverstopften Nase, Sehstörungen, Erhöhung desAugeninnendruckes und Störungen beim Wasserlassen auftreten. Auch Magen-Darm-Beschwerden(z.B. Übelkeit, Schmerzen im Bereich des Magens,Erbrechen, Verstopfung oder Durchfall) und Stimmungsschwankungen wurden beobachtet. Fernerbesteht, insbesondere bei Kindern, die Möglichkeitdes Auftretens sogenannter „paradoxer Reaktionen“ wie Unruhe, Erregung, Schlaflosigkeit, Angstzustände oder Zittern.
Außerdem ist über allergische Hautreaktionen undLichtempfindlichkeit der Haut (direkte Sonneneinstrahlung meiden!) und Leberfunktionsstörungen(cholestatischer Ikterus) berichtet worden.
Blutzellschäden können in Ausnahmefällen vorkommen.
Andere mögliche Nebenwirkungen
Bei einer längeren Behandlung mit Dimenhydrinatist die Entwicklung einer Medikamentenabhängigkeit nicht auszuschließen. Aus diesem Grunde sollten Vertigo-Vomex® SR Retardkapseln nach Möglichkeit nur kurz angewendet werden.
Nach längerfristiger täglicher Anwendung könnendurch plötzliches Beenden der Behandlung vorübergehend Schlafstörungen auftreten. Deshalb solltein diesen Fällen die Behandlung durch schrittweiseVerringerung der Dosis beendet werden.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Durchdrückpackung nach „Verwendbar bis“ bzw. „Verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatumbezieht sich auf den letzten Tag des angegebenenMonats.
Nicht über 25 °C lagern.
Pflichttext
Vertigo-Vomex® SR Retardkapseln, 120 mg Hartkapsel, retardiertWirkstoff: Dimenhydrinat. Anwendungsgebiet: Zur symptomatischen Behandlung von älteren Patienten mit Schwindel unterschiedlichen Ursprungs. Für Erwachsene über 56 kg Körpergewicht. Warnhinweise: Enthält Sucrose (Zucker). Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.Klinge Pharma GmbH, 83607 Holzkirchen, Deutschland







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