Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Besserung der Beschwerden bei fieberhaften Erkältungskrankheiten
Anwendungsgebiete
Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Besserung der Beschwerden bei fieberhaften Erkältungskrankheiten.Das Arzneimittel ist ein traditionelles Arzneimittel, das ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist.
Aktive Wirkstoffe
1 Filterbeutel mit 2,0 g enthält: 0,7 g Holunderblüten, geschnitten, 0,6 g Weidenrinde, geschnitten, 0,5 g Lindenblüten, geschnitten. Sonstige Bestandteile: Koriander, geschnitten, Süßholzwurzel, geschnitten
Hilfsstoffe
Keine
Anwendung & Dosierung
Zum Trinken nach Bereitung eines Teeaufgusses.
1 bis 2 Filterbeutel Sidroga Erkältungstee werden mit ca. 150 ml siedendem Wasser übergossen und 10 Minuten ziehen gelassen. Den bzw. die Beutel danach schwach ausdrücken und herausnehmen.
Schwangerschaft & Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oderstillen, oder wenn Sie vermuten,schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden,fragen Sie vor der Anwendungdieses Arzneimittels Ihren Arztoder Apotheker um Rat.Salicylate (in Weidenrinde ent halten) dürfen in den letzten3 Monaten der Schwangerschaftnicht angewendet werden, dasie die Schwangerschaft und/ oder die Entwicklung des ungeborenen Kindes ungünstigbeeinflussen können. In den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft wirddie Anwendung nicht empfohlen, da zur Anwendungvon Holunderblüten, Lindenblüten und Weidenrindein Schwangerschaft und Stillzeit keine ausreichen den Untersuchungen vorliegen. Stillzeit Die Anwendung in der Stillzeit wird nicht empfohlen,da keine Untersuchungen vorliegen. Der Wirkstoff Salicylsäure aus Weidenrinde geht ingeringen Mengen in die Muttermilch über
Gegenanzeigen
Wenn Sie allergisch gegen Holunderblüten,Weidenrinde, Lindenblüten, Süßholzwurzel,Korianderfrüchte oder einen der in Abschnitt 6.genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Wenn Sie überempfindlich gegen Salicylate oderandere nicht-steroidale Entzündungshemmer(NSAR) sind.
Wenn Sie an einer der nachfolgenden Erkrankun gen leiden: Asthma bronchiale, Magen- und/oder Darm geschwüre, Gerinnungsstörungen, Nieren- und Leberfunktionsstörungen, Glucose-6-Phos phat-Dehydrogenase-Mangel (ererbteEnzymerkrankung).
Im letzten Drittel der Schwangerschaft.
Bei Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren mitfieberhaften Erkrankungen ist die Anwendung von Salicylaten (in Weidenrinde enthalten) imRahmen der Selbstmedikation nicht zulässig. Salicylate sollen generell bei Kindern und Jugendli chen mit fieberhaften Erkrankungen aufgrund derGefahr eines Reye-Syndroms nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden,wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Solltees zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, sokann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms, einersehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit sein, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.
Wechselwirkungen
Es liegen keine systematischen Untersuchungenmit Sidroga Erkältungstee zu Wechselwirkungenvor. Sidroga Erkältungstee kann die Wirkung vongerinnungshemmenden Arzneimitteln (z.B. Heparinoder Cumarinabkömmlinge) erhöhen. Die gleich zeitige Anwendung von Sidroga Erkältungstee mitAcetylsalicylsäure oder anderen so genannten nicht steroidalen Antirheumatika (NSAR) ohne ärztlichenRat wird nicht empfohlen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker,wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlichandere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden. Anwendung von Sidroga Erkältungstee zusammenmit Nahrungsmitteln und Getränken Bislang sind bei der Anwendung von Sidroga Erkältungstee keine Wechselwirkungen mit Nahrungsmitteln und/oder Getränken bekannt geworden
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von SidrogaErkältungstee ist erforderlich,bei Fieber über 39°C, länger anhaltendem Fieberoder Fieber begleitet mit Kopfschmerzen, Atem not, eitrigem oder blutigem Auswurf, sowie bei Beschwerden die länger als 3 Tage andauern oderunklaren Beschwerden, sollte ein Arzt aufgesuchtwerden. Wenn Sie Süßholzwurzel-haltige Arzneimitteleinnehmen, sollten Sie auf den gleichzeitigenGenuss Süßholzwurzel-haltiger Nahrungsmittel(z. B. Lakritz) verzichten, da Nebenwirkungen wiez.B. Erniedrigung der Serum-Kaliumwerte im Blut, Bluthochdruck, Herzrhytmusstörungen auftretenkönnen. Bei gleichzeitiger Anwendung von blutgerin nungshemmenden Arzneimitteln wie z. B. Cuma rinabkömmlinge (Phenprocoumon, Warfarin)sollten engmaschig Kontrollen der Gerinnungs parameter erfolgen.
Kinder und Jugendliche
Sidroga Erkältungstee darf nicht von Kindern undJugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden.Salicylate (in Weidenrinde enthalten) sollen gene rell bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahrenmit fieberhaften Erkrankungen aufgrund der Gefahreines Reye-Syndroms in der Selbstmedikation nichtangewendet werden.
Mögliche Nebenwirkungen
Verdauungstrakt
Es können Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbren nen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfallauftreten. Die Häufigkeit ist nicht bekannt
Überempfindlichkeitsreaktionen
Es können allergische Reaktionen der Haut wie z. B.Rötungen, Hautauschlag, Juckreiz, und auch Über empfindlichkeitsreaktionen wie Anfälle von Atemnotauftreten. Die Häufigkeit ist nicht bekannt.
Sollten Sie die oben genannten Nebenwirkungen beisich beobachten, soll Sidroga Erkältungstee nichtnochmals eingenommen werden.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Nicht über 25 °C lagern. Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzu gänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf demKuvert/der Faltschachtel nach angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tagdes angegebenen Monats
Pflichttext
Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Besserung der Beschwerden bei fieberhaften Erkältungskrankheiten ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung








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