Paracetamol AbZ 500 mg Tabletten: Mehr als nur Kopfschmerztabletten
Wer schon einmal unter Rücken-, Kopf- oder Zahnschmerzen gelitten hat, weiß wie sehr Schmerzen uns aus dem Gleichgewicht bringen können. Oft sind es auch leichtere Schmerzen, die uns das Leben schwermachen: zum Beispiel Rückenschmerzen nach einem langen Tag im Büro oder plötzlich auftretende Kopfschmerzen. Helfen kann da der bewährte Klassiker unter den Schmerzmitteln: Paracetamol AbZ 500 mg Tabletten. Vielen bekannt als klassische Kopfschmerztabletten, hilft das Schmerzmittel auch besonders gut bei Fieber. Zudem stellt Paracetamol AbZ 500 mg Tabletten zur Behandlung vielerlei Schmerzen eine Option darf. Egal ob Rücken-, Zahn- oder Regelschmerzen: Paracetamol AbZ 500 mg Tabletten lindern leichte bis mäßig starke Schmerzen und Fieber.
Anwendungsgebiete
bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber
Aktive Wirkstoffe
Jede Tablette enthält 500 mg Paracetamol.
Hilfsstoffe
Povidon, Croscarmellose-Natrium, Maisstärke, Mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum
Anwendung & Dosierung
Die Dosierungrichtet sich nach den Angaben in der nachfolgenden Tabelle. Paracetamol wird in Abhängigkeit von Körpergewicht (KG) bzw. Alterdosiert, in der Regel mit 10 bis 15 mg/kg KG als Einzeldosis, bis maximal 60 mg/kg KG als Tagesgesamtdosis.
Das jeweilige Dosierungsintervall richtet sich nach der Symptomatik und der maximalen Tagesgesamtdosis. Es sollte 6 Stunden nicht unterschreiten.
Die genaue Dosierung entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage
Schwangerschaft & Stillzeit
Schwangerschaft
Falls erforderlich, kann Paracetamol AbZ während der Schwangerschaft eingenommen werden. Sie sollten die geringstmögliche Dosis einnehmen, mit der Ihre Schmerzen und/oder Ihr Fieber gelindert werden, und sie sollten das Arzneimittel für den kürzest möglichen Zeitraum einnehmen.
SiesolltenParacetamol AbZwährendder SchwangerschaftdahernichtüberlängereZeit,inhohenDosenoderinKombinationmitanderen Arzneimitteln einnehmen, da die Sicherheit der Einnahme für diese Fälle nicht belegt ist.
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt, Apotheker oder Ihre Hebamme um Rat; ebenfalls wenn die Schmerzen und/oder das Fieber durch Paracetamol AbZ nicht gelindert werden oder Sie Paracetamol AbZ häufiger einnehmen müssen.
Stillzeit
Paracetamol geht in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein.
Gegenanzeigen
Paracetamol AbZ darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch gegen Paracetamol oder einen der genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Wechselwirkungen
Einnahme von Paracetamol AbZ zusammen mit anderen Arzneimitteln
InformierenSieIhrenArztoder Apotheker/-in,wennSieandereArzneimitteleinnehmen/anwenden,kürzlichandereArzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Wechselwirkungen sind möglich mit:
- ArzneimittelngegenGichtwieProbenecid:BeigleichzeitigerEinnahmevonProbenecid solltedieDosisvon Paracetamol AbZverringert werden, da der Abbau von Paracetamol AbZ verlangsamt sein kann.
- SchlafmittelnwiePhenobarbital, MittelngegenEpilepsiewiePhenytoin,Carbamazepin, Mitteln gegenTuberkulose(Rifampicin),anderen möglicherweisedieLeberschädigendenArzneimitteln:Eskannunter UmständenbeigleichzeitigerEinnahmemitParacetamol AbZzu Leberschäden kommen.
- Mitteln zur Senkung erhöhter Blutfettwerte (Cholestyramin): Diese können die Aufnahme und damit die Wirksamkeit von Paracetamol AbZ verringern.
- ArzneimittelnbeiHIV-Infektionen(Zidovudin):DieNeigungzurVerminderungweißer Blutkörperchen(Neutropenie)wirdverstärkt.
Paracetamol AbZ soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin eingenommen werden. - Flucloxacillin:EsbestehtdasRisikoeinerBlut-und Flüssigkeitsanomalie(metabolischeAzidosemithoherAnionenlücke),diebeieinem AnstiegderPlasmasäure auftritt,wennFlucloxacillingleichzeitigmitParacetamolverwendetwird,insbesonderebeibestimmten Risikopatientengruppen,z.B.Patientenmitschwerer Niereninsuffizienz,SepsisoderUnterernährung,vor allem wenndiemaximalen TagesdosenvonParacetamolverwendetwerden.DiemetabolischeAzidosemithoher AnionenlückeisteineschwereErkrankung,die dringendbehandeltwerdenmuss.NachgleichzeitigerAnwendung vonParacetamolundFlucloxacillinwirdIhrArztIhreWertegenau überwachen.
- gerinnungshemmenden Arzneimitteln (Antikoagulanzien). Die wiederholteEinnahmevonParacetamolübereinenZeitraumvonlänger als einer Woche verstärkt die Wirkung von Antikoagulanzien, insbesondere Warfarin. Daher sollte die langfristige Einnahme von Paracetamol beiPatienten,diemitAntikoagulanzienbehandeltwerden,nuruntermedizinischerAufsicht erfolgen.DiegelegentlicheEinnahmevon Paracetamol hat keinen signifikanten Einfluss auf die Blutungstendenz.
- Mitteln gegen Übelkeit (Metoclopramid und Domperidon): Diese können eine Beschleunigung der Aufnahme und des Wirkungseintritts von Paracetamol AbZ bewirken.
- Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen: Diese können Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol verzögern.
Auswirkungen der Einnahme von Paracetamol AbZ auf Laboruntersuchungen
Die Harnsäurebestimmung sowie die Blutzuckerbestimmung können beeinflusst werden.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker/-in, bevor Sie Paracetamol AbZ einnehmen,
- wenn Sie chronisch alkoholkrank sind,
- wenn Sie/Ihr Kind an einer Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden (Leberentzündung, Gilbert-Syndrom),
- bei vorgeschädigter Niere,
- bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die die Leberfunktion beeinträchtigen,
- bei erblich bedingtem Mangel des Enzyms Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase, der zu schwerer Blutarmut führen kann (Favismus),
- bei hämolytischer Anämie (Blutarmut aufgrund eines Zerfalls der roten Blutkörperchen),
- beieinemMangeldesamLeberstoffwechsel beteiligtenEiweißesGlutathion(z. B.beiMangelernährung,Alkoholmissbrauchoder Erkrankungen, die mit einem reduzierten Glutathionspiegel einhergehen können),
- bei einem Mangel von Flüssigkeit im Körper (Dehydratation), z. B. durch geringe Trinkmenge, Durchfall oder Erbrechen,
- bei chronischer Mangelernährung,
- bei einem Körpergewicht unter 50 kg,
- bei höherem Lebensalter.
Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, kein Paracetamol enthalten.
Bei längerem hoch dosierten, nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
BeiabruptemAbsetzennachlängeremhoch dosierten,nichtbestimmungsgemäßenGebrauchvon Schmerzmittelnkönnen Kopfschmerzensowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatikklingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme soll nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.
Paracetamol AbZ nicht ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat längere Zeit oder in höheren Dosen einnehmen.
Mögliche Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
- Leichter Anstieg bestimmter Leberenzyme (Serumtransaminasen)
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
- Allergische Reaktionen in Form von einfachem Hautausschlag oder Nesselausschlag bis hin zu einer Schockreaktion
- Im Falle einer allergischen Schockreaktion rufen Sie den nächst erreichbaren Arzt zu Hilfe.
- Bei empfindlichen Personen: Verengung der Atemwege (Analgetika-Asthma)
- Fällevonschweren Hautreaktionen(Stevens-Johnson-Syndrom,ToxischeEpidermaleNekrolyse,akutesgeneralisiertespustulöses Exanthem)
- VeränderungendesBlutbildeswieeineverringerteAnzahlvonBlutplättchen (Thrombozytopenie)odereinestarke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose)
- Fälle von Blut- und Flüssigkeitsanomalien (metabolische Azidose mit hoher Anionenlücke), die bei einem Anstieg der Plasmasäure auftreten, wennFlucloxacillingleichzeitigmitParacetamolverwendetwird,inderRegelbeiVorliegenvon Risikofaktoren.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Siedürfendieses Arzneimittelnachdem aufdem Umkartonunddem Blisternach-Verwendbarbis-/-Verw.bis- angegebenen Verfalldatumnicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Den Blister fest verschlossen halten und im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen
Pflichttext
Paracetamol AbZ 500 mg Tabletten
Wirkstoff: Paracetamol. Anwendungsgebiete: Leichte bis mäßig starke Schmerzen. Fieber. Warnhinw.: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! AM enth. weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tbl., d. h. es ist nahezu -natriumfrei-. Apothekenpflichtig.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. 12/24.




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