Der Nurofen Junior Fieber- & Schmerzsaft 40mg / ml ist eine flüssige Ibuprofen- Suspension zur Fieber- & Schmerzlinderung bei Kindern ab 3 Monaten und einem Gewicht ab 5 kg. Er sorgt für schnelle und langanhaltende Fiebersenkung – in 15 Minuten für bis zu 8 Stunden. Er ist in den Geschmacksrichtungen Erdbeer und Orange erhältlich, die beide gut von Kindern angenommen werden. Dank der beigefügten Dosierspritze kann die Suspension genau nach Alter und Gewicht passend dosiert und sicher verabreicht werden. Der Fiebersaft ist laktose-, gluten-, farbstoff-, zucker- und alkoholfrei und damit besonders gut verträglich.
Der Nurofen Junior Fieber- & Schmerzsaft 40mg / ml ist eine flüssige Ibuprofen-Suspension zur Fieber- & Schmerzlinderung bei Kindern ab 3 Monaten und einem Gewicht ab 5 kg.
Anwendungsgebiete
Nurofen Junior Fieber- und Schmerzsaft Erdbeer enthält den Wirkstoff Ibuprofen, der zu einerGruppe von Wirkstoffen, den sogenannten nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika(NSAR), gehört. Er wirkt, indem er die Beschwerden Schmerzen und Fieber lindert.
Nurofen Junior Fieber- und Schmerzsaft Erdbeer wird angewendet zur kurzzeitigen symptomatischenBehandlung von:
Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn sich die Symptome Ihres Kindes nicht bessern oder schlimmerwerden:
Aktive Wirkstoffe
Der Wirkstoff ist Ibuprofen.
1 ml Suspension zum Einnehmen enthält 40 mg Ibuprofen
Hilfsstoffe
Citronensäure-Monohydrat, Natriumcitrat, Natriumchlorid, Saccharin-Natrium, Polysorbat 80,Domiphenbromid, Maltitol-Lösung, Glycerol, Xanthangummi, Erdbeeraroma (enthältPropylenglycol), gereinigtes Wasser
Anwendung & Dosierung
Die empfohlene Dosis bei Schmerzen und Fieber beträgt:
- ab 5 kg (3 – 5 Monate): 1 x 1,25 ml (entsprechend 50 mg Ibuprofen, einmalige Nutzungder Applikationsspritze)
- 7 – 9 kg (6 – 11 Monate): 1 x 1,25 ml (entsprechend 50 mg Ibuprofen, einmalige Nutzungder Applikationsspritze)
- 10 – 15 kg (1 – 3 Jahre): 1 x 2,5 ml (entsprechend 100 mg Ibuprofen, einmalige Nutzungder Applikationsspritze)
- 16 – 19 kg (4 – 5 Jahre): 1 x 3,75 ml (entsprechend150 mg Ibuprofen, einmaligeNutzung der Applikationsspritze)
- 20 – 29 kg (6 – 9 Jahre): 1 x 5 ml (entsprechend 200 mg Ibuprofen, einmalige Nutzungder Applikationsspritze)
- 30 – 40 kg (10 – 12 Jahre) 1 x 7,5 ml (entsprechend 300 mg Ibuprofen, zweimalige Nutzungder Applikationsspritze (1×2,5 ml und 1x 5 ml))
Schwangerschaft & Stillzeit
Schwangerschaft:
Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft ein.Vermeiden Sie, wenn vom Arzt nicht anders angeraten, die Anwendung dieses Arzneimittels in denersten 6 Monaten der Schwangerschaft.
Stillzeit:
Nur geringe Mengen von Ibuprofen und seinen Abbauprodukten gehen in die Muttermilch über.Nurofen Junior Fieber- und Schmerzsaft Erdbeer kann während der Stillzeit eingenommen werden,wenn es in der empfohlenen Dosis und für die kürzest mögliche Zeit angewendet wird.
Gegenanzeigen
Nurofen Junior Fieber- und Schmerzsaft Erdbeer darf nicht eingenommen werden vonKindern,
- die allergisch gegen Ibuprofen, andere ähnliche Schmerzmittel (NSAR) oder einen der inAbschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind; 2 von 11
- die in der Vergangenheit mit Kurzatmigkeit, Asthmaanfällen, laufender Nase, Schwellungendes Gesichts und/oder der Hände oder mit Hautreaktionen nach der Einnahme vonAcetylsalicylsäure (ASS) oder anderen NSAR reagiert haben;
- mit Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte imZusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit NSAR;
- mit bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenenMagen/Zwölffingerdarm-Geschwüren (peptische Ulzera) oder Blutungen (mindestenszwei unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschwüre oder Blutungen);
- mit schweren Leberfunktionsstörungen oder Nierenfunktionsstörungen;
- mit schwerer Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz);
- mit Hirnblutungen (zerebrovaskuläre Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen;
- mit Blutgerinnungsstörungen, da Ibuprofen die Blutungszeit verlängern kann;
- mit ungeklärten Blutbildungsstörungen;
- die stark dehydriert sind (verursacht durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichendeFlüssigkeitsaufnahme).
Wechselwirkungen
Nurofen Junior Fieber- und Schmerzsaft Erdbeer kann andere Arzneimittel beeinträchtigen oder vondiesen beeinträchtigt werden. Zum Beispiel:
- Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h. das Blut verdünnen/die Blutgerinnungverhindern, z. B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin)
- Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z. B. Captopril, Betablockerwie z. B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z. B. Losartan)
Einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit Nurofen Junior Fieber- und SchmerzsaftErdbeer ebenfalls beeinträchtigen oder durch eine solche selbst beeinträchtigt werden. Sie solltendaher vor der Anwendung von Nurofen Junior Fieber- und Schmerzsaft Erdbeer zusammen mitanderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker/-in, bevor Sie Nurofen Junior Fieber- und Schmerzsaft Erdbeer anwenden,
- wenn Ihr Kind eine Infektion hat – siehe unter -Infektionen-.
- wenn Ihr Kind bestimmte angeborene Blutbildungsstörungen hat (z.B. akute intermittierendePorphyrie);
- wenn Ihr Kind an Blutgerinnungsstörungen leidet;
- wenn Ihr Kind an bestimmten Hauterkrankungen (systemischer Lupus erythematodes undMischkollagenose) leidet;
- wenn Ihr Kind an gastrointestinalen Erkrankungen (Colitis ulzerosa, Morbus Crohn) leidet oderjemals gelitten hat, da sich diese Erkrankungen verschlechtern können;
- wenn Ihr Kind hohen Blutdruck und/oder Herzinsuffizienz hat oder jemals hatte;
- wenn Ihr Kind eine eingeschränkte Nierenfunktion hat;
- wenn Ihr Kind an Leberfunktionsstörungen leidet;
- Bei einer länger dauernden Einnahme von Nurofen Junior Fieber- und Schmerzsaft Erdbeer isteine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, Nierenfunktion und des Blutbildes erforderlich;
- Vorsicht ist angeraten, wenn Ihr Kind gleichzeitig Arzneimittel erhält, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen können, wie z. B. orale Kortikosteroide (wie z. B.Prednisolon), blutgerinnungshemmende Medikamente (wie z. B. Warfarin), selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zur Behandlung von depressiven Verstimmungeneingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS.
- wenn Ihr Kind gleichzeitig andere nicht-steroidale Entzündungshemmer, einschließlich sogenannter COX-2-Hemmer (Cyclooxigenase-2-Hemmer wie Celecoxib oder Etoricoxib)einnimmt, da diese Kombination vermieden werden sollte;
- Nebenwirkungen können minimiert werden, wenn die niedrigste wirksame Dosis über denkürzest möglichen Zeitraum angewendet wird;
- Im Allgemeinen kann die gewohnheitsmäßige Anwendung von (verschiedenen Arten von)Schmerzmitteln zu dauerhaften schweren Nierenschäden führen. Das Risiko ist unterkörperlicher Belastung, einhergehend mit Salzverlust und Dehydratation, möglicherweiseerhöht und sollte daher vermieden werden;
- Die längere Anwendung jeglicher Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann dieseverschlimmern. Ist dies der Fall oder wird dies vermutet, sollte ärztlicher Rat eingeholt und dieBehandlung abgebrochen werden. Die Diagnose von Kopfschmerz beiMedikamentenübergebrauch (Medication Overuse Headache (MOH)) sollte bei Patientenvermutet werden, die an häufigen oder täglichen Kopfschmerzen leiden, obwohl (oder geradeweil) sie regelmäßig Arzneimittel gegen Kopfschmerzen einnehmen.
- wenn Ihr Kind an Asthma oder allergischen Erkrankungen leidet oder gelitten hat, da es zuKurzatmigkeit kommen kann;
- Wenn Ihr Kind an Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronischen obstruktiven Atemwegserkrankungen leidet, besteht ein erhöhtes Risiko für allergische Reaktionen. Dieallergischen Reaktionen können sich als Asthmaanfälle (sogenanntes Analgetika-Asthma),Quincke-Ödem oder Nesselsucht äußern;
- Während einer Windpockeninfektion (Varizellen-Infektion) sollte eine Anwendung vonNurofen Junior Fieber- und Schmerzsaft Erdbeer vermieden werden;
- Direkt nach einem größeren chirurgischen Eingriff ist besondere ärztliche Überwachungnotwendig;
- wenn Ihr Kind dehydriert ist. Es besteht ein Risiko für Nierenfunktionsstörungen bei dehydrierten Kindern;
Mögliche Nebenwirkungen
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen und Übelkeit,Verdauungsbeschwerden, Durchfall, Erbrechen, Blähungen (Flatulenz) und Verstopfung sowiegeringfügige Blutverluste im Magen und/oder Darm, die in Ausnahmefällen Blutarmut(Anämie) hervorrufen können.
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Magen-Darm-Geschwüre, -Durchbruch oder -Blutung, Entzündung der Mundschleimhaut mitGeschwürbildung (ulzerative Stomatitis), Verschlechterung bestehender Darmkrankheiten(Colitis oder Morbus Crohn), Magenschleimhautentzündung (Gastritis)
- Zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung,Reizbarkeit oder Müdigkeit
- Sehstörungen
- Verschiedenartige Hautausschläge
- Überempfindlichkeitsreaktionen mit Nesselsucht und Juckreiz
Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
- Ohrensausen (Tinnitus)
- Erhöhte Harnstoffkonzentration im Blut, Schmerzen in der Seite und/oder im Bauchraum, Blutim Urin und Fieber können Anzeichen einer Nierenschädigung sein (Papillennekrose)
- Erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut
- Verminderter Hämoglobinwert
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
- Speiseröhrenentzündung, Entzündung der Bauchspeicheldrüse und Bildung vonmembranartigen Darmverengungen (intestinale, diaphragmaartige Strikturen)
- Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt und Schwellungen des Gesichts und derHände (Ödeme)
- Verringerte Urinausscheidung und Schwellungen (besonders bei Patienten mit Bluthochdruckoder eingeschränkter Nierenfunktion), Wasseransammlungen (Ödeme), trüber Urin (nephrotisches Syndrom); Entzündung der Nieren (interstitielle Nephritis), die zu akutemNierenversagen führen kann. Wenn eines der oben genannten Anzeichen auftritt oder Sie einallgemeines Gefühl des Unwohlseins empfinden, beenden Sie die Einnahme von Nurofen JuniorFieber- und Schmerzsaft Erdbeer und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, da dies erste Anzeicheneiner Nierenschädigung oder eines Nierenversagens sein können.
- Psychotische Reaktionen, Depression
- Hoher Blutdruck, Gefäßentzündung (Vaskulitis)
- Herzklopfen (Palpitationen)
- Funktionsstörungen der Leber, Leberschäden (erste Anzeichen können Hautverfärbungen sein), insbesondere bei Langzeitanwendung, Leberversagen, akute Leberentzündung (Hepatitis)
- Störungen bei der Blutbildung – erste Anzeichen sind: Fieber, Halsschmerzen, oberflächlicheWunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasen- undHautblutungen sowie unerklärliche blaue Flecken. In diesen Fällen müssen Sie die Therapiesofort abbrechen und einen Arzt aufsuchen. Jegliche Selbstbehandlung mit Schmerzmitteln oderfiebersenkenden Arzneimitteln (Antipyretika) sollte unterbleiben.
- Schwere Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen während einer Windpockenerkrankung(Varizelleninfektion)
- Verschlimmerung infektionsbedingter Entzündungen (z.B. nekrotisierende Fasziitis) sind imzeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter Schmerzmittel (NSAR) beschriebenworden. Wenn Entzündungszeichen neu auftreten oder sich verschlimmern, müssen Sie ohneVerzug zu Ihrem Arzt gehen. Es muss geklärt werden, ob eine anti-infektive/antibiotischeTherapie notwendig ist.
- Symptome einer aseptischen Meningitis (Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit,Erbrechen, Fieber oder Bewusstseinseintrübung) wurden nach Einnahme von Ibuprofenbeobachtet. Patienten mit bestehenden Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupuserythematodes, Mischkollagenose) sind möglicherweise eher betroffen. Suchen Sie sofort einenArzt auf, wenn diese Symptome auftreten.
- Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z.B. Stevens Johnson-Syndrom, Erythema multiforme, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell Syndrom),Haarausfall (Alopezie)
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Nicht über 25°C lagern.
Pflichttext
Nurofen Junior Fieber – und Schmerzsaft Erdbeer 40 mg/ml Suspension zum Einnehmen
Wirkstoff: Ibuprofen
Anwendungsgebiete: Kurzzeit. symptomat. Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen, Fieber. Warnhinweise: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! Enthält: Maltitol, Natrium und Erbeeraroma (enth. Propylenglycol).
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
NURFD_0300
Reckitt Benckiser Deutschland GmbH – 69067 Heidelberg




















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