Anwendungsgebiet
Leinsamen ist ein pflanzliches Quellmittel zur Stuhlregulierung, pflanzliches Mittel bei Verdauungsbeschwerden und ein pflanzliches Mittel zur äußerlichen Wundbehandlung.
Innerliche Anwendung bei:
Stuhlverstopfung, durch Abführmittelmissbrauch geschädigtem Dickdarm, Reizdarm, Entzündung von Darmdivertikeln; in Form einer Schleimzubereitung bei Entzündung der Magenschleimhaut und des Darmes.
Äußerliche Anwendung:
in Form eines Breiumschlages bei lokalen Entzündungen.
Anwendng
Innerlich:
Soweit nicht anders verordnet, wird bei Verstopfung 2- bis 3-mal täglich 1 Esslöffel voll (ca. 10 g) unzerkleinerter Leinsamen mit ausreichend Flüssigkeit (mindestens 150 ml) eingenommen. Kinder von 6 – 12 Jahren nehmen die Hälfte der Erwachsenendosierung.
Die Wirkung tritt nach 12 – 24 Stunden ein. Leinsamen sollte nicht unmittelbar vor dem Schlafengehen eingenommen werden.
Bei Entzündungen des Magen-Darm-Trakts wird 2- bis 3-mal täglich ein aus 1 Esslöffel voll zerkleinertem oder unzerkleinertem Leinsamen und 150 ml Flüssigkeit bereiteter Schleim eingenommen.
Es ist von Vorteil, ein weiteres Glas Flüssigkeit nachzutrinken. Während der Therapie mit Leinsamen ist für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, täglich 1,5 bis 2 Liter, zu sorgen. Auch sollte ein Abstand von ½ bis 1 Stunde zur Einnahme von Arzneimitteln eingehalten werden.
Äußerlich:
Soweit nicht anders verordnet, werden für die äußerliche Anwendung 30 – 50 g Leinsamenmehl für die Bereitung eines feucht-heißen Breiumschlages eingesetzt.
Zusammensetzung
100 g des Arzneimittels enthalten den Wirkstoff: 100 g Leinsamen.
Sonstige Bestandteile sind nicht enthalten.
Quelle: Bombastus-Werke AG






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