Sanfte Hilfe bei Verstopfung: Lactulose-ratiopharm® Sirup
Verdauungsprobleme wie Verstopfungen erschweren die Darmentleerung und werden oft begleitet von Völlegefühl, Bauchschmerzen und Schmerzen beim Stuhlgang. Mögliche Auslöser sind eine ballaststoffarme Ernährung, eine ungewohnte Umgebung, Stress oder hormonelle Veränderungen – zum Beispiel während der Wechseljahre oder in der Schwangerschaft. Lactulose-ratiopharm® Sirup kann Verstopfungen entgegenwirken: Die Lactulose bindet Wasser im Darm, macht den Stuhl somit weicher und erleichtert die Darmentleerung. So kann sich die Verstopfung schonend lösen und die Begleitbeschwerden klingen ab, damit sich das allgemeine Wohlbefinden verbessert.
Lactulose-ratiopharm® Sirup – gut verträglich und geringes Wechselwirkungspotenzial
Der Sirup zeichnet sich durch eine gute Verträglichkeit aus, da der enthaltene Wirkstoff Lactulose nicht vom Körper aufgenommen wird. Dadurch besteht nur ein geringes Risiko für Wechselwirkungen. Lactuloseratiopharm ® Sirup ist für die Einnahme bei akuten Beschwerden geeignet – die Einnahme über einen längeren Zeitraum sollte nur nach Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt erfolgen. Er ist für Erwachsene, Jugendliche und Kinder geeignet – die Gabe bei Kindern unter 14 Jahren sollte in ärztlicher Absprache erfolgen. Auch in der Schwangerschaft kann der Sirup eingenommen werden. Durch den beiliegenden Dosierbecher ist der Sirup leicht zu dosieren und besonders für Personen mit Schluckbeschwerden einfach einzunehmen.
- Sanfte Linderung von Verstopfung
- Verbessert das Wohlbefinden
- Lactulose wird nicht vom Körper aufgenommen
- Gut verträglich, geringes Wechselwirkungspotenzial
- Für Erwachsene, Jugendliche und Kinder – unter 14 Jahren nach ärztlichem Rat
Anwendungsgebiete
Lactulose-ratiopharm® Sirup wird angewendet bei
- Verstopfung (unregelmäßige Darmbewegung, harte und trockene Stuhlgänge), die durch ballaststoffreiche Kost und andere allgemeine Maßnahmen nicht ausreichend beeinflusst werden kann.
- Erkrankungen, die einen erleichterten Stuhlgang erfordern (z. B. Hämorrhoiden oder Operationen im Enddarm bzw. Analbereich).
- Vorbeugung und Behandlung bei portokavaler Encephalopathie (d. h. Störungen der Gehirnfunktion infolge chronischer Lebererkrankungen, die zu Verwirrtheit, Zittern und erniedrigtem Bewusstsein bis hin zu einem Koma führen können).
Wenn Sie sich nach einigen Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Aktive Wirkstoffe
100 ml dieses Arzneimittels enthalten max 17 g verdauliche Kohlenhydrate z. B. Fructose, Galactose, Lactose (eine Quelle für Glucose und Galactose). Das entspricht max. 1,4 BE. Dies ist bei Patienten mit Diabetes mellitus zu berücksichtigen.
Anwendung & Dosierung
Bei Verstopfung und wenn weicher Stuhlgang von medizinischem Vorteil ist
Erwachsene
1- bis 2-mal täglich 7,5-15 ml Lactulose-ratiopharm® Sirup (entsprechend 5 bis 10 g Lactulose).
Kinder
1- bis 2-mal täglich 4,5-9 ml Lactulose-ratiopharm® Sirup (entsprechend 3 bis 6 g Lactulose).
Die Anwendung von Abführmitteln (Laxantien) bei Kindern, Neugeborenen und Babies sollte nur in Ausnahmefällen und unter medizinischer Aufsicht erfolgen, weil hierdurch die normalen Stuhlentleerungsreflexe gestört werden können.
Bitte geben Sie Lactulose-ratiopharm® Sirup nicht an Kinder (unter 14 Jahren) ohne vorher einen Arzt kontaktiert zu haben.
Gerade zu Beginn der Behandlung einer Verstopfung sind häufig größere Dosen Lactulose-ratiopharm® Sirup erforderlich. Im Allgemeinen kann dieseetwas höhere Anfangsdosis nach 3 bis 4 Tagen vermindert werden.
Bei portokavaler Encephalopathie, d. h. bei Beeinträchtigung der Hirnfunktion im Rahmen einer Lebererkrankung (nur bei Erwachsenen)
Erwachsene
ZuBeginnderBehandlungeinerportokavalenEncephalopathie solltenErwachsene3-bis4-maltäglich7,5-15mlLactulose-ratiopharm® Sirup(entsprechend 5 bis 10 g Lactulose) einnehmen.
AnschließendsolltedieDosislangsamundvorsichtigauf3-bis4-maltäglich 30-45mlLactulose-ratiopharm® Sirup (entsprechend20bis30g)gesteigert werden.
Die Dosierung ist so anzupassen, dass täglich 2 bis 3 weiche Stühle entleert werden.
Kinder und Jugendliche
Für die Behandlung von Kindern (bis 18 Jahren) mit portokavaler Encephalopathie liegen keine Daten vor.
Ältere Patienten und Patienten mit beeinträchtigter Leber- oder Nierenfunktion
Es bestehen keine besonderen Dosierungsempfehlungen.
Art der Anwendung
Nehmen Sie Lactulose-ratiopharm® Sirup immer zur gleichen Tageszeit ein.
MessenSiebittediefürSieerforderlicheDosisLactulose-ratiopharm® Sirup ab. AnschließendwirddieseMengemitLactulose-ratiopharm® SirupWasserodermitwarmenGetränken,z. B. KaffeeoderTee,gemischtoderinJoghurt,MüslioderBreieingerührtundzusammenmit diesen Lebensmitteln eingenommen.
Die Einnahme von Lactulose kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen. Ist zur erfolgreichen Behandlung einer Verstopfung eine 1-malige DosisLactulose-ratiopharm® Sirup ausreichend, so hat sich eine Einnahme morgens nach dem Frühstück als besonders verträglich erwiesen.
Dauer der Anwendung
Die Behandlungsdauer richtet sich nach der Entwicklung des jeweiligen Krankheitsbildes.
Sollte es nach Einnahme von Lactulose-ratiopharm® Sirup in der empfohlenen Dosis auch nach einigen Tagen zu keiner Verbesserung bzw. zu einer Verschlechterung der Symptomatik kommen, informieren Sie bitte Ihren Arzt. Bitte sprechenSiemitIhremArztoder Apotheker/-in,wennSiedenEindruckhaben,dass dieWirkungvon Lactulose-ratiopharm® Sirupinder empfohlenen Dosis zu stark oder zu schwach ist.
Schwangerschaft & Stillzeit
WennSieschwangersind oderstillen, oder wennSievermuten,schwanger zusein oder beabsichtigen,schwanger zu werden,fragenSievor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schädliche Wirkungen von Lactulose bei Einnahme während der Schwangerschaft und Stillzeit sind nicht bekannt. Lactulose kann auch während der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden.
Es sind keine Effekte auf die Zeugungs- und Gebärfähigkeit zu erwarten.
Gegenanzeigen
Sie sollten Lactulose-ratiopharm® Sirup nicht einnehmen bei:
- Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes (Salzverluste)
- Entzündungenim Magen-Darm-Bereich.InsbesonderewennSieunterBeschwerdenwie Bauchschmerzen,ErbrechenundFieberleiden, sollten Sie unverzüglich ärztlichen Rat suchen.
Wenn Sie bereits längere Zeit unter Verstopfungsbeschwerden leiden, sollten Sie sich vor Beginn einer Therapie mit Lactulose-ratiopharm® Sirup vonIhrem Arzt beraten und untersuchen lassen, denn chronische Störungen bzw. Beeinträchtigungen des Stuhlganges können Anzeichen einer ernsteren Erkrankung sein!
Dauereinnahme von unangemessenen Dosierungen (Überschreitung von 2 bis 3 weichen Stühlen pro Tag) oder unsachgemäßer Gebrauch kann zu Durchfällen und zu Störungen im Elektrolythaushalt führen.
Während der Behandlung mit Abführmitteln sollten Sie ausreichende Mengen an Flüssigkeit zu sich nehmen (1,5 bis 2 Liter pro Tag, entsprechend 6 bis 8 Gläser).
Kinder und Jugendliche
Unter besonderen Umständen kann es vorkommen, dass Ihr Arzt Ihrem Kind Lactulose-ratiopharm® Sirup verordnet. In diesen Fällen wird Ihr Arzt dieBehandlung sorgfältig überwachen. Lactulose-ratiopharm® Sirup sollte normalerweise nicht an Neugeborenen oder Kleinkinder gegeben werden, da esdie normalen Reflexe für Stuhlgänge stören kann.
Diabetiker und Patienten mit anderen Verwertungsstörungen von Kohlenhydraten
Dieses Arzneimittelenthältherstellungsbedingtgeringe Mengenverdaulicher Kohlenhydrate, diejedochnurinrelativ geringemUmfangausdem Darm in den Körper aufgenommen werden und daher fast keinen Nährwert haben.
Beachten Siedennoch,dassLactulose-ratiopharm® Sirupin100mlSirupmax.17g verdaulicheKohlenhydratez.B. Fructose(Fruchtzucker),Galactose, Lactose (Milchzucker) enthält, das max. 1,4 BE entspricht. Besonders bei Behandlung der portokavalen Encephalopathie werden höhere Mengen an Lactulose-ratiopharm® Sirup benötigt; hier kann eine Anpassung Ihrer antidiabetischen Medikation erforderlich sein.
Säuglinge und Kleinkinder
Dabei SäuglingenundKleinkinderneinevererbteFructose-Unverträglichkeit möglicherweise nochnichterkanntwurde, solltendieseLactulose-ratiopharm® Sirup erst nach Rücksprache mit einem Arzt erhalten.
Wechselwirkungen
InformierenSieIhrenArztoderApotheker/-in,wennSieandereArzneimitteleinnehmen/anwenden,kürzlich andere Arzneimitteleingenommen /angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Lactulose-ratiopharm® SirupkanndenKaliumverlustdurchandere,gleichzeitig eingenommeneArzneimittel verstärken.Dazugehörenbestimmteharntreibende Mittel (Diuretika) und Nebennierenrinden-Hormone (Kortikosteroide) und das gegen Pilze eingesetzte Amphotericin B.
Bei Kaliummangel ist die Empfindlichkeit gegenüber herzwirksamen Glykosiden (z. B. Digitoxin) erhöht.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker/-in, bevor Sie Lactulose-ratiopharm® Sirupeinnehmen,
- wenn Sie an Bauchschmerzen mit unbekannter Ursache leiden.
- wenn Sie an Diabetes leiden.
Mögliche Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Durchfall
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Blähungen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Störungen des Elektrolythaushaltes bedingt durch Durchfall
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
- Allergische Reaktionen, Ausschlag, Juckreiz, Nesselsucht
Bei Beginn der Behandlung mit Lactulose-ratiopharm Sirup können Blähungen auftreten. Diese verschwinden in der Regel nach einigen Tagen.
Bei Einnahmen von höheren Dosen als angeordnet können Bauchschmerzen und Durchfall auftreten. In diesen Fällen sollte die Dosierung reduziert werden.
Bei langfristiger Einnahme von Lactulose-ratiopharm® Sirup in einer Dosierung, die zu anhaltend dünnen Stühlen führt, muss mit den üblichen, durch AbführmittelbedingtenStörungenimBereichdes Wasser-undElektrolythaushaltes (vermehrteAusscheidungvon Kalium,Natriumund Wasser) sowie deren Folgewirkungen gerechnet werden.
In seltenenFällenistinder BehandlungderportokavalenEncephalopathieübereineHypernatriämie(erhöhte NatriumkonzentrationimSerum) berichtet worden.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Eine nach längerer Lagerung mögliche Verfärbung beeinträchtigt die Qualität des Präparates nicht.Haltbarkeit nach dem Öffnen des Behältnisses:Nach Anbruch ist Lactulose-ratiopharm® Sirup 12 Monate haltbar.
Pflichttext
Lactulose-ratiopharm® Sirup
Wirkstoff: Lactulose. Anwendungsgebiete: Verstopfung, die durch ballaststoffreiche Kost und andere allgemeine Maßnahmen nicht ausreichend beeinflusst werden kann. Erkrankungen, die einen erleichterten Stuhlgang erfordern. Vorbeugung und Behandlung bei portokavaler Encephalopathie (d. h. Störungen der Gehirnfunktion infolge chronischer Lebererkrankungen, besonders bei Leberzirrhose). Warnhinw.: Sirup enth. herstellungsbedingt Lactose, Fructose, Galactose. Apothekenpflichtig.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. 6/26.













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