Hepathromb 60 000 ist ein Mittel zur Verminderung von Schwellungen. Es ist zur Anwendung auf der äußeren Haut bestimmt.
Anwendungsgebiete
Hepathromb 60 000 wird angewendet zur unterstützenden Behandlung bei
- akuten Schwellungszuständen nach stumpfen Verletzungen (Verstauchungen, Prellungen) und
- oberflächlicher Venenentzündung, sofern diese nicht durch Druck auf die Blutgefäße, zum Beispiel mit Binden oder speziellen Strümpfen (Kompressionstherapie) behandelt werden kann
Aktive Wirkstoffe
100 g Creme enthalten 60 000 I.E. Heparin-Natrium.
Hilfsstoffe
Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.), Propyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.), Dexpanthenol, Allantoin, weißes Vaselin, Glycerol 85 %, emulgierender Cetylstearylalkohol (Typ A) (Ph.Eur.), Glycerolmonostearat 40-55, gereinigtes Wasser
Anwendung & Dosierung
Die empfohlene Dosis beträgt:
Tragen Sie Hepathromb 60 000 2- bis 3-mal täglich gleichmäßig auf die zu behandelnde Stelle auf.
Sollten sich Unverträglichkeitsreaktionen zeigen, ist das Präparat abzusetzen.
Schwangerschaft & Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in der Apotheke um Rat.
Bisherige Erfahrungen mit der örtlichen Anwendung von Heparin auf der Haut bei Schwangeren und Stillenden haben keine Anhaltspunkte für schädigende Wirkungen ergeben. Heparin passiert nicht die Plazenta und kann somit nicht in das Blut des ungeborenen Kindes übergehen. Bei Anwendung von Heparin über das Blut (systemische Gabe) wird über ein erhöhtes Risiko von Fehlgeburten und Totgeburten berichtet. Ein Risiko für Schwangere kann daher, auch bei örtlicher Anwendung auf der Haut, nicht völlig ausgeschlossen werden.
Heparin tritt nicht in die Muttermilch über.
Unter der Geburt ist eine bestimmte Form der Anästhesie (epidurale Anästhesie) verboten, wenn Schwangere mit Heparin oder anderen Arzneimitteln, die die Blutgerinnung hemmen, behandelt werden
Gegenanzeigen
Hepathromb® 60 000 darf nicht angewendet werden
- wenn Sie allergisch gegen Heparin-Natrium, Methyl- bzw. Propyl-4-hydroxybenzoat (sogenannte Parabene) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- wenn Sie allergisch gegen Heparin sind und es bei Ihnen durch Heparin derzeit oder in der Vergangenheit zu einer starken Verringerung der Anzahl Ihrer Blutplättchen gekommen ist; sogenannte Thrombozytopenie Typ II
Wechselwirkungen
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind bei örtlicher Anwendung bislang nicht bekannt.
Dennoch kann bei gleichzeitiger Einnahme oder Anwendung von Arzneimitteln, die in die Blutgerinnung eingreifen, ein erhöhtes Risiko für Blutungen nicht ausgeschlossen werden. Bei gleichzeitiger Einnahme oder Anwendung von Arzneimitteln, die in die Blutgerinnung eingreifen, können Blutergüsse häufiger auftreten oder größer werden.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Achten Sie bei der Anwendung darauf, dass Hepathromb 60 000
- nicht mit den Augen oder der Schleimhaut in Berührung kommt
- nicht auf offene Wunden oder nässende Entzündungen auf der Haut (Ekzeme) aufgetragen wird.
Beim Auftreten von neuen Symptomen, die auf eine Thrombose oder Lungenembolie hindeuten können, wie
Wenn Sie dieses Arzneimittel auf entzündeter Haut anwenden, besteht für Sie ein erhöhtes Risiko für eine Abwehrreaktion Ihres Körpers (Immunisierung) gegen Heparin. Dadurch kann es zu einer Verringerung der Anzahl der Blutplättchen in Ihrem Blut kommen. Ihr Arzt wird entscheiden, ob der Nutzen dieses Medikaments dieses Risiko überwiegt. Um das Risiko zu verringern wird Ihr Arzt Ihr Blut regelmäßig untersuchen und die Anzahl der Blutplättchen messen.
Während Sie Hepathromb 60 000 anwenden, sollten Sie keine Spritzen in Ihre Muskeln erhalten. Spritzen in den Muskel können aufgrund der Wirkung des Heparins (Hemmung der Blutgerinnung) zu Blutergüssen (Hämatomen) führen
Mögliche Nebenwirkungen
Allergische Reaktionen auf Heparin bei Anwendung von Heparin auf der Haut wurden bisher nur sehr selten beobachtet. Sehr selten können jedoch bei der Anwendung von Hepathromb 60 000 Überempfindlichkeitsreaktionen, wie Rötung der Haut und Juckreiz auftreten, die nach Absetzen des Präparates in der Regel rasch verschwinden.
ln einem Einzelfall entwickelte sich bei einer als Grunderkrankung vorliegenden Polycythaemia vera (eine mit verstärkter Blutzellbildung einhergehende Erkrankung) nach örtlicher Anwendung eines Heparin-Gels ein fleckiger, papulöser Hautausschlag mit Einblutungen. Hepathromb 60 000 sollte bei Auftreten von allergischen Hautreaktionen abgesetzt werden. Bitte informieren Sie hierüber Ihren Arzt
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Pflichttext
Hepathromb® 60000 Creme
Wirkstoff: Heparin-Na aus Schweinedarmmukosa Anwendung: Zur unterstützenden Behandlung bei akuten Schwellungszuständen nach stumpfen Traumen, oberflächlichen Venenentzündungen, sofern diese nicht durch Kompression behandelt werden kann.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.





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