Dolormin® Extra bei Schmerzen und Fieber
- Wirkeintritt meist schon nach 15 Minuten
- Wirkdauer bis zu 8 Stunden
- Gut verträglich
Kopfschmerzen? Keiner ist schneller!
Dolormin® Extra – Bei Schmerzen und Fieber
Pressend, ziehend, drückend Viele Menschen kennen diese Kopfschmerzsymptome nur zu gut. Kopfschmerzen zählen zu den häufigsten Gesundheitsproblemen und können unseren Alltag stark beeinträchtigen. Doch nicht nur Kopfschmerzen können belasten, sondern auch andere Schmerzarten, wie Zahnschmerzen oder Regelschmerzen können uns aus der Bahn werfen. Nichtsdestotrotz muss der Alltag oft weitergehen: der Haushalt wartet oder ein wichtiges Meeting steht an, sodass wir uns manchmal keine Pause gönnen können. In solchen Situationen hilft Dolormin® Extra. Die schmerzlindernde Wirkung von Dolormin® Extra setzt meist schon nach 15 Minuten ein und hält bis zu 8 Stunden an. So lindert Dolormin® Extra schnell und langanhaltend leichte bis mäßig starke Schmerzen und Fieber.
Dolormin® Extra mit dem Wirkstoff Ibuprofen
Unser Schmerzempfinden ist in erster Linie den Prostaglandinen zuzuschreiben. Prostaglandine sind Botenstoffe, die zum Beispiel bei Verletzungen oder Entzündungen ausgeschüttet werden und sich an spezifische Rezeptoren binden, die den Schmerzreiz ans Gehirn weiterleiten. Hier setzt Dolormin® Extra an: Der darin enthaltende Wirkstoff Ibuprofen aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika hemmt die Enzyme, die an der Prostaglandinproduktion beteiligt sind. Dadurch wird die Schmerz- und Entzündungsreaktion gedämpft. Ibuprofen wird von dem körpereigenem Eiweißbaustein Lysin unterstützt, das für eine bessere Löslichkeit im Magen sorgt. Dadurch kann Dolormin® Extra seine schmerzlindernde Wirkung extra schnell entfalten. Ibuprofen wird von dem körpereigenem Eiweißbaustein Lysin unterstützt, das für eine bessere Löslichkeit im Magen sorgt. Dadurch kann Dolormin® Extra seine schmerzlindernde Wirkung extra schnell entfalten.
Anwendungsgebiete
Dolormin Extra wird angewendet zur symptomatischen Kurzzeitbehandlung bei
- leichten bis mäßig starken Schmerzen – wie Kopf-schmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen.
- Fieber.
Aktive Wirkstoffe
Ibuprofen als Ibuprofen-DL-Lysin (1:1). 1 Filmtablette enthält 400 mg Ibuprofen.
Hilfsstoffe
Mikrokristalline Cellulose, Povidon (K 30), Magnesiumstearat [pflanzlich], Titandioxid, Hydroxypropylcellulose, Hypromellose.
Anwendung & Dosierung
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie indieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nachder mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenenAbsprache ein. Fragen Sie bei Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oderApotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Die empfohlene Dosis beträgt:
20 – 29 kg (Kinder zwischen 6 und 9 Jahren)
- Einzeldosis: 1/2 Filmtablette Dolormin® Extra (entsprechend 200 mg Ibuprofen)
- Maximale Tagesdosis: 1 1/2 Filmtabletten (entsprechend 600 mg Ibuprofen)
30 – 39 kg (Kinder zwischen 10 und 11 Jahren)
- Einzeldosis: 1/2 Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen)
- Maximale Tagesdosis: 2 Filmtabletten (entsprechend 800 mg Ibuprofen)
mehr als 40 kg (Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren)
- Einzeldosis: 1/2 – 1 Filmtablette (entsprechend 200 – 400 mg Ibuprofen)
- Maximale Tagesdosis: 3 Filmtabletten (entsprechend 1200 mg Ibuprofen)
Dolormin Extra wird bei Kindern und Jugendlichen inAbhängigkeit von Alter bzw. Körpergewicht dosiert,in der Regel mit 7 bis 10 mg/kg Körpergewicht alsEinzeldosis, bis maximal 30 mg/kg Körpergewicht alsTagesgesamtdosis.
Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.
Das jeweilige Dosierungsintervall richtet sich nach derSymptomatik und der maximalen Tagesgesamtdosis.Es sollte 6 Stunden nicht unterschreiten. Die empfohleneDosierung sollte nicht überschritten werden.
Art der Anwendung
Zum Einnehmen.
Nehmen Sie Dolormin Extra bitte unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) ein.
Für Patienten, die einen empfi ndlichen Magenhaben, empfi ehlt es sich, Dolormin Extra währendder Mahlzeiten einzunehmen.
Dauer der Anwendung
Nur zur kurzfristigen Anwendung. Kinder und Jugendliche:
Wenn bei Kindern und Jugendlichen die Einnahmedieses Arzneimittels für mehr als 3 Tage erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern,sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
Erwachsene Fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt um Rat, wenn Sie DolorminExtra bei Fieber länger als 3 Tage oder zur Behandlungvon Schmerzen länger als 4 Tage einnehmen müssenoder wenn sich Ihre Symptome verschlimmern.
Schwangerschaft & Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sievermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahmedieses Arzneimittels Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft
Wird während der Einnahme von Dolormin Extraeine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zubenachrichtigen. Sie dürfen Ibuprofen in den ersten6 Monaten der Schwangerschaft nur nach Rücksprachemit Ihrem Arzt einnehmen. Während der letzten3 Monate der Schwangerschaft darf Dolormin Extrawegen eines erhöhten Risikos von Komplikationenfür Mutter und Kind nicht eingenommen werden.
Stillzeit
Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauproduktegehen nur in geringen Mengen in die Muttermilchüber. Da nachteilige Folgen für den Säugling bishernicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristigerEinnahme der empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein.
Zeugungs-/Gebärfähigkeit
Dolormin Extra gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidalen Antirheumatika), die dieFruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können.Diese Wirkung ist nach Ab
Gegenanzeigen
Dolormin Extra darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einengenannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie in der Vergangenheit mit Kurzatmigkeit, Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen, Schwellungen der Haut und Schleimhaut (Angioödem) oder Hautreaktionen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern reagiert haben.
- bei ungeklärten Blutbildungsstörungen.
- bei bestehenden oder in der Vergangenheit wieder- holt aufgetretenen Magen/Zwölffi ngerdarm-Geschwüren (peptischen Ulcera) oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachge-wiesener Geschwüre oder Blutungen).
- bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch(Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR).
- bei Hirnblutungen (zerebrovaskulären Blutungen)oder anderen aktiven Blutungen.
- bei schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen.
- bei schwerer Herzschwäche (Herzinsuffi zienz).
- wenn Sie an schwerem Wassermangel des Körpers(Dehydration), ausgelöst durch Erbrechen, Durchfall oder zu geringe Flüssigkeitszufuhr leiden.
- wenn Sie sich in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft befi nden.
- von Kindern unter 20 kg (6 Jahren), da dieseDosisstärke aufggrund des Wirkstoffgehaltes nichtgeeignet ist.
Wechselwirkungen
Informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sieandere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendethaben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Dolormin Extra kann andere Arzneimittelbeeinträchtigen oder von diesen beeinträchtigt werden. Zum Beispiel:
- Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h.das Blut verdünnen/die Blutgerinnung verhindern,z. B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin).
- Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z. B. Captopril, Betablocker wie z. B.Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z. B. Losart
Die gleichzeitige Anwendung von Dolormin Extraund Digoxin (Mittel zur Stärkung der Herzkraft), Phenytoin (Mittel zur Behandlung von Krampfanfällen) oder Lithium (Mittel zur Behandlunggeistig-seelischer Erkrankungen) kann die Konzentration dieser Arzneimittel im Blut erhöhen. Eine Kontrolle der Serum-Lithium-Spiegel, der Serum-Digoxin- und der Serum-Phenytoin-Spiegel ist beibestimmungsgemäßer Anwendung (maximal über4 Tage) in der Regel nicht erforderlich.
Dolormin Extra kann die Wirkung von entwässerndenund blutdrucksenkenden Arzneimitteln (Diuretikaund Antihypertensiva) abschwächen.
Dolormin Extra kann die Wirkung von ACE-Hemmern (Mittel zur Behandlung von Herzschwäche undBluthochdruck) abschwächen. Bei gleichzeitigerAnwendung kann weiterhin das Risiko für dasAuftreten einer Nierenfunktionsstörung erhöht sein.
Die gleichzeitige Gabe von Dolormin Extra undkaliumsparenden Entwässerungsmitteln (bestimmte Diuretika) kann zu einer Erhöhung des Kaliumspiegelsim Blut führen.
Die gleichzeitige Verabreichung von Dolormin Extramit anderen entzündungs- und schmerzhemmenden Mitteln aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antiphlogistika oder mit Glukokortikoiden erhöht dasRisiko für Magen-Darm-Geschwüre oder Blutungen.
Thrombozytenaggregationshemmer und bestimmteAntidepressiva (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer/SSRI) können das Risiko für Magen-Darm-Blutungen erhöhen.
Die Gabe von Dolormin Extra innerhalb von 24 Stundenvor oder nach Gabe von Methotrexat kann zu einererhöhten Konzentration von Methotrexat und einerZunahme seiner unerwünschten Wirkungen führen.
Das Risiko einer nierenschädigenden Wirkung durchCiclosporin (Mittel, das zur Verhinderung vonTransplantatabstoßungen, aber auch in der Rheumabehandlung eingesetzt wird) wird durch diegleichzeitige Gabe bestimmter nicht-steroidalerAntiphlogistika erhöht. Dieser Effekt kann auch füreine Kombination von Ciclosporin mit Ibuprofennicht ausgeschlossen werden.
Arzneimittel, die Probenecid oder Sulfi npyrazon (Mittelzur Behandlung von Gicht) enthalten, können dieAusscheidung von Ibuprofen verzögern. Dadurch kann eszu einer Anreicherung von Dolormin Extra im Körper mit Verstärkung seiner unerwünschten Wirkungen kommnen.
NSAR können möglicherweise die Wirkung von blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln wie Warfarinverstärken. Bei gleichzeitiger Behandlung wird eineKontrolle des Gerinnungsstatus empfohlen.
Klinische Untersuchungen haben Wechselwirkungen zwischen NSAR und Sulfonylharnstoffen (Mittel zurSenkung des Blutzuckers) gezeigt. Obwohl Wechselwirkungen zwischen Ibuprofen und Sulfonylharnstoffen bisher nicht beschrieben sind, wird vorsichtshalber bei gleichzeitiger Einnahme eine Kontrolle der Blutzuckerwerte empfohlen. Tacrolimus: Das Risiko einer Nierenschädigung isterhöht, wenn beide Arzneimittel gleichzeitig verabreicht werden.
Zidovudin: Es gibt Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Einblutungen in Gelenke (Hämarthrosen) und Hämatomebei HIV-positiven Hämophilie-Patienten (-Blutern-), die gleichzeitig Zidovudin und Ibuprofen anwenden.
Chinolon-Antibiotika: Patienten, die NSAR undChinolone einnehmen, können ein erhöhtes Risikozur Krampfneigung aufweisen.
CYP2C9-Inhibitoren (z. B. Voriconazol und Fluconazol):Gleichzeitige Einnahme von Ibuprofen mit CYP2C9- Inhibitoren kann den Abbau von Ibuprofen (ein CYP2C9-Substrat) in der Leber verzögern, was zuerhöhten Blutspiegeln führen kann. Fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in der Apotheke, ob eine Dosisreduktion in Betracht gezogen werden muss.
Einige andere Arzneimittel können die Behandlungmit Dolormin Extra ebenfalls beeinträchtigen oderdurch eine solche selbst beeinträchtigt werden. Sie sollten daher vor der Anwendung von Dolormin Extra zusammen mit anderen Arzneimitteln immerden Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker/-in,bevor Sie Dolormin Extra einnehmen.
Nebenwirkungen können reduziert werden, indemdie niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten fürdie Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraumeingenommen wird.
Sicherheit im Magen-Darm-Trakt
Eine gleichzeitige Einnahme von Dolormin Extra mitanderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern,einschließlich sogenannter COX-2-Hemmer (Cyclooxygenase-2-Hemmer), sollte vermieden werden.
Ältere Patienten:
Bei älteren Patienten treten häufi ger Nebenwirkungennach Anwendung von NSAR auf, insbesondereBlutungen und Durchbrüche im Magen- und Darmbereich, die unter Umständen lebensbedrohlichsein können. Daher ist bei älteren Patienten eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.
Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Durchbrüche (Perforationen):
Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre undPerforationen, auch mit tödlichem Ausgang, wurdenwährend der Behandlung mit allen NSAR berichtet.Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt derTherapie auf.
Das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschwüren und Durchbrüchen ist höhermit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mitGeschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mitden Komplikationen Blutung oder Durchbruch,und bei älteren Patienten. DiesePatienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen. Für diese Patientensowie für Patienten, die eine begleitende Therapiemit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) oderanderen Arzneimitteln, die das Risiko für Magen-Darm-Erkrankungen erhöhen können, benötigen, sollteeine Kombinationstherapie mit magenschleimhautschützenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden.
Wenn Sie eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt aufweisen, insbesondere in höheremAlter, sollten Sie jegliche ungewöhnlichen Symptomeim Bauchraum (vor allem Magen-Darm-Blutungen)insbesondere am Anfang der Therapie melden. Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittelerhalten, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen können, wie z. B. orale Kortikosteroide, blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, dieunter anderem zur Behandlung von depressivenVerstimmungen eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS.
Wenn es bei Ihnen während der Behandlung mitDolormin Extra zu Magen-Darm-Blutungen oderGeschwüren kommt, ist die Behandlung abzusetzen.
NSAR sollten bei Patienten mit einer gastrointestinalenErkrankung in der Vorgeschichte (Colitis ulcerosa,Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, dasich ihr Zustand verschlechtern kann.
Wirkungen am Herz-Kreislauf-System
Entzündungshemmende Mittel/Schmerzmittel wieIbuprofen können mit einem geringfügig erhöhten Risiko für einen Herzanfall oderSchlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. Überschreiten Sie nichtdie empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer. Sie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme vonDolormin Extra mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker/-inbesprechen, wenn Sie
- eine Herzerkrankung, einschließlich Herzschwäche(Herzinsuffi zienz) und Angina (Brustschmerzen),haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit(Durchblutungsstörungen in den Beinen oderFüßen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschließlich Mini-Schlaganfall oder transitorischerischämischer Attacke, -TIA-) hatten.
- Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganfälle in Ihrer Familienvorgeschichtevorkommen oder wenn Sie Raucher sind.
Hautreaktionen
Unter NSAR-Therapie wurde sehr selten überschwerwiegende Hautreaktionen mit Rötung undBlasenbildung, einige mit tödlichem Ausgang, berichtet.Das höchste Risiko für derartigeReaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen, da diese Reaktionen in der Mehrzahl derFälle im ersten Behandlungsmonat auftraten. Beimersten Anzeichen von Hautausschlägen, Schleimhautd efekten oder sonstigen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion sollte Dolormin Extra abgesetzt undumgehend der Arzt konsultiert werden.
Während einer Windpockeninfektion (Varizellen-Infektion) sollte eine Einnahme von Dolormin Extra vermieden werden.
Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung isterforderlich:
- bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion.
- bei einem Wassermangel des Körpers (Dehydration).
- direkt nach größeren chirurgischen Eingriffen.
- bei Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andereArzneimittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Nasenschleimhautschwellungen oder chronischen, dieAtemwege verengenden Atemwegser krankungen.
Mögliche Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses ArzneimittelNebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedemauftreten müssen.
Mögliche Nebenwirkungen
Die Aufzählung der folgenden unerwünschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Ibuprofen, auch solche unter hoch dosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten. Die Häufi gkeitsangaben, die übersehr seltene Meldungen hinausgehen, beziehen sichauf die kurzzeitige Anwendung bis zu Tagesdosenvon maximal 1200 mg Ibuprofen (entsprechend3 Filmtabletten Dolormin Extra) für orale Darreichungsformen und maximal 1800 mg für Zäpfchen.
Die am häufi gsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt.Magen/Zwölffi ngerdarm-Geschwüre (peptischeUlcera), Perforationen (Durchbrüche) oder Blutungen,manchmal tödlich, können auftreten, insbesonderebei älteren Patienten (siehe Abschnitt 2). Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung,Verdauungsbeschwerden, abdominale Schmerzen,Teerstuhl, Bluterbrechen, ulcerative Stomatitis,Verschlimmerung von Colitis und Morbus Crohn(siehe Abschnitt 2) sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger häufi g wurde eine Magenschleimhautentzündung beobachtet. Insbesonderedas Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist abhängig vom Dosisbereich und derAnwendungsdauer. Ödeme, Bluthochdruck und Herzinsuffi zienz wurdenim Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet.Arzneimittel wie Dolormin Extra sind möglicherweisemit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle(-Herzinfarkt-) oder Schlaganfälle verbunden.
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen,Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen,Durchfall, Verstopfung und geringfügige Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmefällen eineBlutarmut (Anämie) verursachen können.
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Überempfi ndlichkeitsreaktionen mit Hautausschlägen und Hautjucken.
- Asthmaanfälle, gegebenenfalls mit Blutdruckabfall.Im Falle von Überempfi ndlichkeitsreaktionen undAsthmaanfällen ist umgehend der Arzt zu informierenund Dolormin Extra darf nicht mehr eingenommenwerden.
- zentralnervöse Störungen, wie Kopfschmerzen,Schwindel, Schlafl osigkeit, Erregung, Reizbarkeitoder Müdigkeit.
- Sehstörungen. In diesem Fall müssen Sie DolorminExtra absetzen und sofort einen Arzt aufsuchen.
- Magen-Darm-Geschwüre (peptische Ulcera), unterUmständen mit Blutung und Durchbruch, diemanchmal tödlich sind, Mundschleimhautentzündungmit Geschwürbildung (ulcerative Stomatitis),Verstärkung einer Colitis oder eines Morbus Crohn, Magenschleimhautentzündung (Gastritis).
- verschiedene Hautausschläge.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinderunzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Blister nach -Verwendbar bis-angegebenen Verfallsdatum nicht mehr anwenden.Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tagdes angegebenen Monats.
Nicht über 30 °C lagern.
Pflichttext
Dolormin® Extra
Wirkstoff: Ibuprofen als Ibuprofen-DL-Lysin (1:1). Anwendungsgebiete: Symptomatische Kurzzeitbehandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen – wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen; Fieber. Für Kinder ab 20 kg Körpergewicht (6 Jahre und älter), Jugendliche und Erwachsene. Warnhinweise: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Kenvue Germany GmbH, 41470 Neuss. Stand: 05/2025



























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